Gemeinde
Tauftropfen

Die Tauftropfen in der Kirche hängen jetzt gut sichtbar im Eingangsbereich der Kirche. Damit erinnern sie jeden Kirchenbesucher auch an seine eigene Taufe, die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Heiligen und an alles, was ihm in der Taufe zugesagt wurde. Der Zweig der Korkenzieherhaselnuss, an dem die Tauftropfen hängen, wurde uns gestiftet von der Gartenbaumschule Zöllner, Wrist. Dafür vielen Dank.
Advent und Weihnachten 2011 - Hoffnung und Frieden auf Erden
Wieder stehen wir am Beginn der Adventszeit. Überall umfangen uns jetzt bunte Lichter, festliche Musik, Düfte, Leckereien. Aber auch volle Geschäfte, Weihnachtsstress und Jahresabschlusshektik prägen diese Zeit.
Eigentlich sollte der Advent eine Zeit zur Besinnung sein, zum Innehalten, zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest und - so nahe am Ende eines Jahres - auch schon zum Zurückblicken auf die schönen Erlebnisse, die kleinen und die großen Erfolge, das Geglückte. Aber auch auf das, was einem nicht gelungen ist, was uns traurig gemacht hat und was uns Sorgen bereitet.
Die Adventszeit ist häufig geprägt von vielen Erinnerungen an unsere Kindheit: Lichterzauber, Schneeflocken, der Duft von Weihnachtsbäckereien, gemütliches Beisammensein mit der Familie.
Tief in uns aber spüren wir die Sehnsucht nach Geborgenheit und Beschaulichkeit.
Wir wollen der Härte der Welt etwas Versöhnliches entgegensetzen und Sentimentalität zulassen dürfen.
Diese Kuscheleinheiten für die Seele sind wichtig, um ankommen zu können, inneren Frieden zu finden.
Gerade in einer Zeit der Verwerfungen, voll trostloser Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und auch aus der Kirche, braucht das Urvertrauen neue Nahrung.
Die Botschaft von Glaube, Liebe und Hoffnung, die uns Weihnachten vermittelt, besagt, dass wir nicht allein sind. Auch in größter Einsamkeit wohnt Gott in uns.
Gerade jetzt sollte man sich die Zeit nehmen, diesem Gedanken nachzuspüren!
Im Schein der Kerzen wird alles milder, entstehen meditative Ankerpunkte, die ahnen lassen, warum wir selbst und die uns Nahestehenden uns wichtiger sein sollten als alles Geld der Welt.
Mit den folgenden Zeilen aus einem Gedicht von Horst Winkler wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine besinnliche Adventszeit mit der frohen Weihnachtsbotschaft:
Hoffnung und Frieden auf Erden
„Das Fest der Hoffnung und des Lichtes,
Es rückt nun näher Tag für Tag.
Geborgenheit und Glück verspricht es,
Vertrauen, was auch kommen mag.
Legt ab die Hast, besinnt Euch wieder,
was dieses Fest im Ursprung war.
Es strahlte einst ein Stern hernieder,
er leuchtet seitdem immerdar.
Er will uns wärmen, Hoffnung geben
und säen frohe Zuversicht,
in jedes Erdenmenschen Leben,
vergessen wir die Botschaft nicht."
Ihnen allen einen herzlichen Gruß und Gottes Segen
Ihr
Karl-Heinz Roll